Kind und Familienstellen

„Kinder werden vom Familiensystem ganz besonders in den Dienst genommen und werden dadurch oft geschwächt und in ihrer ureigenen Entwicklung behindert.“

Wir finden betroffene Kinder vor allem in konfliktiven Beziehungsgeflechten wie u.a. Patchworkfamilien, Pflege-, Adoptivkinder oder Trennungskinder, da für sie gehandelt wird, ohne dass sie einen direkten Einfluss darauf haben. Aber auch in harmonischen Paarbeziehungen gibt es Ursachen aus den Herkunftsfamilien, die auf die Kinder negativen Einfluss haben.

Hier einige Beispiele, was die Folge von ungelösten Konflikten und im Verborgenen schlummernden Themen sein kann:

  • Ihr Kind hat Symptome wie Wutausbrüche, Lernprobleme, unerklärliche Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Ängste, Selbstverletzung, Suchtverhalten, Entwicklungsstörungen.
  • Ihr Kind steht in einer (schwebenden) Konfliktsituation zwischen Ihnen und dem anderen Elternteil und oder einem neun Partner.
  • Ihr Kind ist Opfer von MOBBING, hat wenig Selbstbewusstsein und steht nicht richtig im Leben.
  • Sie haben das Gefühl, dass Sie nicht wissen was mit Ihrem Kind los ist?

Eine Aufstellung kann dabei helfen, die Ursache zu finden und Wege der Lösung aufzuzeigen.

Indem Sie Ihr Kind und dessen Thema aufstellen, helfen Sie ihm, diese Herausforderung zu meistern, zu überwinden und den richtigen Platz im Familiensystem zu finden. Stellen Sie sich den Themen Ihrer Familie – für Ihre Kinder.

Unter Aktuelles finden Sie unsere laufenden AUFSTELLUNGSTERMINE und PREISE UND ANGEBOTE.

Kinder haben in vielerlei Hinsicht eine besondere Stellung in der Familie. Zum einen sind sie das Produkt von Frau und Mann und vereinen somit deren beider Familiensysteme in einer Person, zum anderen dienen sie dem System oft, um es zu stabilisieren. Die Ursachen, dass die Kinder „eingemischt“ werden, sind sehr vielschichtig und können sowohl in der Paarbeziehung von Mutter und Vater als auch in den Generationen zuvor ihre Ursache haben. Sie reichen von nicht aufgearbeiteter Beziehung zu einem früheren Partner bis hin zu traumatischen Ereignissen in der Familie, die auch weit zurück beispielsweise in den beiden Weltkriegen liegen können.

In der Konsequenz dieses Zusammenspiels ist das Kind oft Opfer seines Familiensystems und aus dieser Verstrickung heraus reagiert und ist es, wie es ist. Es ist konditioniert in seiner Rolle und gefangen in seinem Sein. Diese Konditionierung begünstigt, laut Experten, viele Störungen, die zu Krankheiten führen können oder sich sogar gleich als Krankheiten äußern. Diese Störungen zeigen sich vielfältig in verschiedensten Symptomen. Das Spektrum reicht von einem „nicht in die Kraft kommen“ des Kindes bis hin zu „sich fremd fühlen“, Krankheitsbilder können Reizhusten, Migräne usw. sein. Meist treten die Symptome in allen Lebensbereichen mehr oder weniger stark auf, zu Hause, im Kindergarten, in der Schule oder in der Freizeit. Eine Aufstellung ermöglicht den Blick hinter das Symptom und beleuchtet die Ursache, kann zur Befreiung des Kindes von der Symptomatik führen.

Die Aufstellung ersetzt im Krankheitsfall keinesfalls den Besuch des Arztes oder Heilpraktikers.  Sie hat keinerlei Anspruch auf Heilung, kann aber Anstoß eines Heilprozesses sein.

In der Familienaufstellung, in der die Eltern oder ein Elternteil die Situation des Kindes klären wollen, wird sichtbar, welches Ereignis bzw. welches Zusammenspiel von Ereignissen oder Beziehungen das Kind unfrei/ konditioniert sein lässt. Diese Einflüsse lassen sich in der Aufstellung auflösen und die Schwächen können sich in Stärken wandeln.

Letztendlich liegt es AUSSCHLIESSLICH in der Verantwortung der Eltern, das Familiensystem ordnen zu lassen, um so eine freie Entfaltung des Kindes zu ermöglichen. Familienaufstellung für Kinder werden immer von den Eltern oder einem Elternteil für die Kinder ohne deren Anwesenheit durchgeführt. Sie können hier ganz ohne Mitwirkung Ihres Kindes etwas für Ihre Kind tun. Haben Sie den Wunsch dazu, dann sind Sie bei uns richtig.