Rückenschmerzen und Familienaufstellung

Volksleiden Nr. 1 ist der Rücken.

Rückenschmerz ist eine der wichtigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Beinahe jeder dritte Erwachsene hat öfter oder ständig Rückenbeschwerden. Erkrankungen des Rücken zählen zum übergeordneten Diagnosekapitel der „Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens“, das für rund ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage verantwortlich ist.

Die Auflistung der Therapieempfehlungen wirkt eher hilflos und nicht orientiert an der Ursache, sondern am Symptom. Von Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, Ergotherapie, manueller Therapie, Wärmetherapie bis hin zu zahlreichen Medikamenten zur Schmerzbetäubung und gar Psychopharmaka ist alles zu finden.

Fragt man die Therapeuten nach den Ursachen, kommt es je nach Ausrichtung und Ausbildung des Gefragten zu einem Sammelsurium von Faktoren: schlechte Körperhaltung besonders bei der Arbeit, Bewegungsmangel, Stress, Termin- und Leistungsdruck sowie psychische Faktoren. An diesem Punkt taucht die Frage auf, warum gegen Rückenschmerzen vor allem mit Körpertherapien und Medikamenten reagiert wird und nicht oder wenig nach psychischen Ursachen gefragt wird und diese mit einbezogen werden.

Die Ursache liegt im leidenden Patienten selbst und kann auch nur dort behoben werden. Genau das vermeidet die Mehrzahl der betroffenen Patienten aus Unwissenheit und vor allem aus einer seit Kindheit praktizierten und erstmal nicht verhinderbaren Lebens-Vermeidungsstrategie. Der Wunsch, die Symptomatik möge geheilt werden, ohne die Ursache zu beheben, geht selten in Erfüllung.

In manchen Fällen ist es so, dass das spezielle Rückenleiden einer ganz bestimmten, meist familiären Dynamik zugeordnet werden kann. Hier stehen selbst erlebte oder in der Familie vorgefallene traumatische Ereignisse im Fokus. Dies trifft häufig zu auf chronische Leiden, die aus schulmedizinischer Sicht schon lange hätten heilen müssen oder die schulmedizinisch nicht zu greifen sind. In diesen Fällen kann eine Krankheitsaufstellung der entscheidende Schritt sein.

Meist ist es jedoch so, dass das Ergebnis einer Krankheitsaufstellung zum Thema Rücken ein eher unkonkretes Bild ergibt. Die Ergebnisse reichen von Integration von Lebensthemen bis zur Änderung der Haltung zum Leben und zur eigenen Herkunftsfamilie.  In diesen Fällen kann eine Aufstellung Aufschluss darüber geben, welches der nächste gute Schritt für den Leidenden ist, um zu gesunden.

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